Outdoor-Feuerstellen: Pures Naturleben für Wanderer, Familien und Abenteurer

In der Schweiz gilt wie in vielen anderen Ländern Europas das Jedermannsrecht. Jeder darf in der Natur ein Feuer machen, wenn bestimmte Vorgaben berücksichtigt werden. Verschiedene Naturschauplätze bieten hier herrliche Outdoor-Feuerstellen.

Outdoor-Feuerstellen: Das muss berücksichtigt werden

Wer in der Schweiz ein Feuer machen möchte, darf dies grundsätzlich tun. Hier gilt – anders als zum Beispiel in Deutschland – ein Jedermannsrecht. Dennoch gibt es Einschränkungen, die die Kantone oder Gemeinden vorgeben können und die unbedingt zu berücksichtigen sind. Ein Lagerfeuer zu machen, darf in bestimmten Gebieten durchaus untersagt sein. So zum Beispiel in Naturschutzgebieten oder in Zeiten der höchsten Waldbrandgefahr. In letzterem Fall gibt das Bundesamt für Umwelt ein zeitlich und örtlich begrenztes Verbot für das Feuermachen in der Natur aus.

Wichtig ist, dass vor dem Entzünden des Lagerfeuers einige Dinge geklärt bzw. beachtet werden:

  • Ist der Grundeigentümer mit dem Feuer einverstanden?
  • Ohne Erlaubnis des Waldbesitzers ist es verboten, dort ein Feuer zu machen.
  • Zum Feuermachen darf nur trockenes und nicht behandeltes Holz verwendet werden. Auch Holzkohle darf verbrannt werden.
  • Nachbarn dürfen nicht durch Rauch belästigt werden.

Wer sich nicht sicher ist, ob die Feuerstelle den geltenden Vorschriften entspricht oder nicht weiss, ob überhaupt ein Feuer entzündet werden darf, kann bei der örtlichen Feuerwehr oder bei der Gemeinde nachfragen.

Outdoor-Feuerstellen in der Schweiz: Hier gibt es die schönsten Plätze
Im Wildnispark Zürich findet sich die Feuerstelle Bodenmatt. Sie ist mit Picknicktischen und Bänden ausgestattet. Auch der Grillplatz bei Winterthur („Chöpfi“) ist wunderschön gelegen und eignet sich dank der vorhandenen Überdachung sogar bei feuchtem Wetter. Wanderer oder Ausflügler kommen zu Fuss hierher und legen eine Rast ein.

Wer es sehr ruhig mag, besucht die Outdoor-Feuerstelle in Pfäffikon am Tobelweiher. Dort sind vor allem Familien gut aufgehoben, denn es finden sich unzählige Spielmöglichkeiten für die Kleinsten. Kletterer erkunden die anliegende Höhle, wer das Wasser mag, lauscht dem Wasserfall oder spaziert am Kiesstrand entlang.

Ähnlich schöne Feuerstellen finden sich auch in Bern am Wohlensee oder am Gantrischsee, in Basel beim Bauernhof Schlatthof, der sich Reinach befindet, oder im Mittelland bei der Ruine Urgiz im Jurapark Aargau.

Wer auf der Suche nach den besten Feuerstellen der Schweiz ist, wird im Internet fündig, denn dort werden verschiedene Listen mit öffentlichen Grill- und Feuerplätzen veröffentlicht. Gerade in der Hauptsaison sind diese aber oftmals gut besucht und wer lieber seine Ruhe beim Grillen geniesst, muss meist auf eine eigene Grillstelle ausweichen.

Das sollte beachtet werden
Für die Anwendung im heimischen Garten sind wunderschöne Outdoor-Feuerstellen im Handel erhältlich, zum Beispiel auf https://attika.ch/de/produkte/outdoor-feuerstellen. Sie sind aus Metall gefertigt und können moderne und teils bizarre Formen annehmen. Sie sind überaus praktisch, nehmen sie doch das Feuerholz auf und sichern die Umgebung vor einem sich ausbreitenden Feuer. Denn genau darauf sollte bei jeder Outdoor-Feuerstelle geachtet werden. Es darf sich nicht ausbreiten, daher ist auf Funkenflug und eventuell wegfliegende glimmende Späne zu achten. Bei mittlerem und starkem Wind darf kein Feuer entzündet werden, vor allem dann nicht, wenn die Umgebung trocken ist. Die Ausbreitungsgefahr wäre zu gross und ein Feuer, das sich durch trockenes Gras frisst, ist kaum noch aufzuhalten. Auch aus diesem Grund sind die öffentlichen Grill- und Feuerstellen in der Natur zu empfehlen, hier ist die Gefahr eines unkontrollierten Feuers weitaus geringer.

Wichtig ist zudem für alle Familien, dass die Kinder von Anfang an das sichere Zündeln und Bräteln lernen. Sie sollen verantwortungsbewusst mit dem Feuer umgehen und die Regeln für Feuerstellen im öffentlichen sowie im privaten Raum kennen. Die Aufsicht der Eltern ist dabei natürlich unverzichtbar – kein Kind darf ohne Aufsicht zündeln!

Bevor der Grill- oder Feuerplatz verlassen wird, sollten sich alle noch einmal vergewissern, dass das Feuer auch wirklich aus ist. Es sollte möglichst ausbrennen können. Ist das nicht möglich, muss es mit Wasser oder Sand gelöscht werden. Auch dabei ist darauf zu achten, dass keine umherfliegende Glut ein erneutes Feuer verursachen kann.

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